Julian Gerhard

Singer-Songwriter

Julian Gerhard – Ungefälliges Songwriting Julian Gerhard aus dem Omaha Records Kader gehört sicher zu den ausgefallensten Songwritern die aktuell unterwegs sind, fernab des Sumpfes aus Larmoyanz und Selbstgerechtigkeit. Die Rheinische Post kürte ihn 2011 zu einem der zehn besten Liedermacher Deutschlands. Filigran gezupfte Gitarren erschaffen Landschaften, die wie ein sonniger Wintermorgen erscheinen und lassen dann wenn es am schönsten ist, die Hölle aufblitzen. Und vor allem ist da aber dieser exhaltierte Gesang: Dieses mal verzweifelte, mal nüchterne Organ, das auf die ganz eigene Art und Weise vom Diesseits berichtet und immer wieder neue Wunder und Katastrophen entdeckt. Ein leichter Schmerz mag in Julian Gerhards Musik stecken, das gehört dazu. Doch gemeinhin gibt sie eher Halt, als dass sie Melancholie überdramatisiert. In der Abstraktion, der Unvollkommenheit der Texte kann die Fantasie des Hörers ein Zelt aufschlagen, dort eventuell Blumen pflanzen. 2010 erschien das Debütalbum „Wenn du hier eh nur rumstehst, kannst du auch auf die Jacken aufpassen.“ und wurde von der Intro als „Gelungene Emo-Version von Tom Liwa und Erdbmöbel“ bezeichnet. Der Verlag fur deutsche Gegenwartsliteratur „mairisch“ veröffentlichte 2011 seinen Song „Lichtmaschine“ auf ihrem Vinylsampler „Bookends“. Gerhard spielte unter anderem im Vorprogramm von Kristof Schreuf, Gisbert zu Knyphausen und The Robocop Kraus.

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