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Das war das Jahr 2020

Wie wir die Fête doppelt und vierfach planten.

2021 ist nicht mehr ganz so frisch, doch wir hoffen ihr seid gut reingekommen und seid guter Dinge. Nach dem wir uns vom Jahr 2020 etwas erholt haben, wagen wir mal einen Rückblick. Im Januar war noch alles entspannt. Ein sogenannter Coronavirus in Asien schien Lichtjahre von uns entfernt zu sein und wir planten die Fête wie wir sie immer planten.

Zahlreiche Musiker*innen bewarben sich und wir machten uns daran sie mit einen unseren Bühnenpartner*innen aus dem ganzen Stadtgebiet zu verkuppeln. Eine frickelige, aber auch schöne Aufgabe. Wann hört man sich schon mal ein Wochenende lang durch die unterschiedlichsten Musikformationen durch und kommt da immer wieder in den Genuss von neuen jungen Kombos. Wir waren gerade zufrieden mit unserem Programm, doch dann kam der erste Lockdown – und alles änderte sich.

Schnell entschlossen wir, dass Programm komplett umzuplanen. Bis zum Winter könnten ja vielleicht wieder Live-Konzerte stattfinden – dachten wir, wie wir heute wissen, zu optimistisch. Am 21. Juni sollte nun eine Fête Digitale mit gestreamten Konzerten aus den Wohnzimmern oder von Balkonen stattfinden und im Winter eine schöne Fête mit echten Live-Konzerten. Mit gefühlt täglich neuen Corona-Auflagen passten wir unser Vorhaben immer wieder an.

Kurz vorm 21. Juni durften kleinere Open Air Veranstaltungen plötzlich wieder stattfinden. So kam das Waschhaus auf uns zu und wir stellten zackig noch ein schönes Programm auf die Bühne, welches wir live streamen konnten. ZPOP schloss sich an und machte Programm mit Nachwuchskünstler*innen im Lindenpark. Und auch online wurden tatsächlich einige Streaming-Konzerte gepostet. Unsere Fête-Herzen schlugen höher!

Doch kaum war das Sommer-Fêtechen vorbei ging es an die Planung der Winter-Fête. Und plötzlich geschah ein seltsames Déjà-Vu. Wir riefen die Musiker*innen und Bühnenpartner*innen auf, mitzumachen, wir trafen uns zur Programmgestaltung, wir fingen an Acts und Bühnenpartner*innen zu verkuppeln und dann: Lockdown. Echt? Echt! Nagut, dachten wir, jetzt kennen wir uns ja mit Streaming-Zeug schon aus. Dann machen wir nochmal einen professionellen Stream – einen richtig coolen!

Mit fünf Bühnen und einer Live-Schalte die zwischen den Konzerten hin und her switcht. Man ja, cool! Lindenpark, Waschhaus, Nikolaisaal, Oskar und Rechenzentrum waren unsere Bühnenstandorte und unsere Musiker*innen stimmten die Instrumente und ölten die Stimmen. Letztlich durften wir auch unseren Mega-Super-Stream nicht mehr durchführen. Traurig kuschelten wir uns in unsere Winter-Fête-Pullover (ja, wir hätten uns extra schick gemacht) und schluchzten kurz. Aber keine Sorge, wir verfallen jetzt nicht in Selbstmitleid. Nee! Dafür ist gar keine Zeit, denn wir planen schon die nächste Fête.

Haltet die Ohren steif! Tanzt in euren Wohnzimmern, übt eure Instrumente, singt unter der Dusche! Denn die nächste Fête kommt gewiss und dafür müsst ihr fit sein.

Wir drücken euch auf Abstand.
Knutsch, eure Kulturtänzer*innen

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